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LESS IS MORE

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HOMMAGE AN CARLO AZZOLINI
Bozen 13.06 – 18.30 | Hotel Laurin: Kaminsaal

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MODERNO A MERANO
MERANER MODERNE
1920–1940
kuratiert von Carlo Azzolini, Rosanna Pruccoli, Alexander Zoeggeler.

Dem Andenken Carlo Azzolinis gewidmet, der mit großem Einsatz an diesem Projekt und an der Verwirklichung des Buches Less is more mitgewirkt hat.

Das Buch wurde in Meran - Kurhaus, Rotunde am 11. Mai 2022, um 18.30 Uhr

Südtirol im 20. Jahrhundert war schon immer einer der Schwerpunkte der Zeitfabrik: die Erforschung der Geschichte, die Wechselfälle der Gemeinschaften und Menschen, die Notwendigkeit, Orte der Erinnerung und der Reflexion zu schaffen und mit Leben zu erfüllen.
Nach früheren Werken über die Architektur des zwanzigsten Jahrhunderts in Europa und in Bozen, konzentriert sich der neue Band „Less is more“ auf Meran zwischen den beiden Weltkriegen. Das Buch untersucht diese historische Phase mit besonderem Augenmerk auf die zeitgenössische Architektur und die spezifische Situation in der Stadt, die Zeit der faschistischen Diktatur und stellt dann öffentliche und religiöse Bau-ten, Beispiele von Sport- und Privatbauten, den Fall Sinich und Untersuchungen zu Aspekten der Malerei und Literatur in Meran zu dieser Zeit vor.
Das Buch ist dem Andenken an Carlo Azzolini gewidmet, der dieses Projekt, das er zusammen mit Rosanna Pruccoli und Alexander Zöggeler kuratiert hat, so leiden-schaftlich verfolgt hat und vom Präsidenten des Vereins, Tiziano Rosani, koordiniert wurde.
Das Buch ist das Ergebnis umfangreicher Archivrecherchen und bietet dem Leser eine Fülle von bisher unveröffentlichten Informationen, die deutlich machen, dass eine ge-nauere und vollständigere Kenntnis dieser Ereignisse und Architekturen von grundle-gender Bedeutung für ihre korrekte Bewertung und für konkrete Maßnahmen zu ihrem Schutz ist, auch und vor allem im Interesse künftiger Generationen.
Dies sind auch die institutionellen Ziele von ATRIUM (Architecture of Totalitarian Re-gimes of the 20th Century in Europe's Urban Memory), einer Organisation, der die Stadt Meran angehört und deren Arbeitsmethoden unser Verein voll anerkennt und mit dem der Verein bei der Ausarbeitung des Buches zusammengearbeitet hat. Zahlreiche und vielfältige Zeichen der Ermutigung haben gezeigt, dass ein großer Teil der Bevöl-kerung inzwischen reif genug ist, um eine korrekte und weitsichtige Kontextualisierung der Architektur, die auch in diesem Land zwischen den beiden Kriegen entstanden ist, zu verstehen und sich zu eigen zu machen, die alle Aspekte und Probleme beleuchtet.
Das Buch der Zeitfabrik ist ein artikuliertes Mosaik voller Texte von Experten, deren Forschungen und Essays dazu beigetragen haben, ein umfassendes Bild der Architek-tur der Moderne zu zeichnen, die in der Stadt zwischen 1920 und 1940 entstand. Damit diese Publikation zu einer gemeinsamen Aktion der Stadt und des Territoriums wird, hat Die Zeitfabrik viele Wissenschaftler zur Mitarbeit eingeladen, die Essays und Beschreibungen hauptsächlich auf Italienisch und Deutsch verfasst haben, mit Zu-sammenfassungen auf Englisch. Es gibt drei Kuratoren: Alexander Zöggeler, Rosanna Pruccoli und der zu früh verstorbene Carlo Azzolini. Das 328-seitige Buch ist in acht Abschnitte unterteilt, die aus Essays und Faktenblättern bestehen und mit umfangrei-chem Fotomaterial versehen sind.
Nach einer Einführung durch den Präsidenten der Zeitfabrik und die drei Kuratoren beginnt der erste Abschnitt mit dem Titel „Die Architektur in Italien und Europa" mit ei-nem Text von Professor Patrick Leech in englischer Sprache, der die vom Europarat geförderte und unter dem Akronym ATRIUM bekannte "Route" durch Europa illustriert, zu der auch Meran gehört: Die Stadt beschloss vor einigen Jahren, sich an diesem eu-ropäischen Projekt zu beteiligen, mit der klaren Absicht, die bestehende Architektur der betreffenden Zeit zu untersuchen und zu kontextualisieren. Es folgt ein Essay von Professor Ulisse Tramonti, Professor für Architektur an der Universität Florenz, der anhand einer Fülle von Beispielen das Thema der "dissonanten Architektur" erforscht und wie sie ein Erbe darstellt, das es zu kontextualisieren, zu schützen und zu bewah-ren gilt. Es folgt ein Text von Alexander Zöggeler, einem Architekten aus Bozen, der einen Überblick über die Entwicklung des „Modernismus“ in Europa gibt. Der Essay beschreibt seine Ursprünge zu Beginn des 20. Jahrhunderts und schildert die Entwick-lung eines architektonischen Stils, der während der Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit und mit der Entdeckung neuer Materialien wie Stahlbeton, Glas und Stahl die Ge-schichte der Architektur von den Niederlanden bis nach Russland revolutionierte: ein Stil, der sich als Protest gegen den Formalismus der vorangegangenen Neo-Stile durchsetzte.
Der zweite Abschnitt trägt den Titel „Geschichte und Literatur“ und zielt darauf ab, den kulturgeschichtlichen Rahmen zu schaffen, in dem sowohl öffentliche als auch private Architektur entstanden ist. Die Sektion beginnt mit einem Aufsatz des Historikers Josef Prackwieser, dessen interessant betitelter Essay uns in das Meran des Tourismus und der faschistischen Zeit mit seinen Widersprüchen entführt, während parallel dazu der umfangreiche Essay von Francesco Rosani vielfältige und oft unveröffentlichte Per-spektiven auf die Geschichte der Stadt in dieser komplexen Zeit eröffnet. Dank Patrick Rinas ganz besonderem Essay ist es möglich, in die Mentalität der damaligen Zeit einzutauchen, in den Literaturbüchern zu blättern, die in jenen Jahren aufkamen, und das kulturelle Klima der Zeit zu verstehen. In den 1920er und 1930er Jahren entwi-ckelte sich eine Idealisierung der Heimat und der Vergangenheit, auch als Reaktion auf die Italianisierungspolitik.
Der dritte Abschnitt mit dem Titel „Meran 1920 -1940" präsentiert zwei Essays von zwei Bozner Architekten, die sich seit mehreren Jahrzehnten mit diesem Thema be-schäftigen: Carlo Azzolini illustriert die Bauten, die zwischen den beiden Kriegen an den Ufern der Passer errichtet wurden, und gibt einen Überblick über öffentliche, Arbeits- und Industriebauten sowie über Sportanlagen: Seine „Architektur in Meran zwischen den beiden Kriegen“ ist ein entscheidender Beitrag zum Verständnis der Geschichte der Architektur in Meran in der fraglichen Zeit, einem traumatischen Übergang zwischen der Kultur des Historismus und der Moderne, die in den Architekturschulen entstanden war und eine völlig innovative Sprache besaß, die durch einfache geometrische Formen und die neuen von der Industrie hergestellten Materialien reprä-sentiert wurde. Oswald Zöggelers Essay „Wie faschistisch ist die moderne Architektur in Meran?“ untersucht die Sprache der Architektur als Ausdrucksmittel, die Darstellung von Macht in der Architektur und die geistige Verwandtschaft von drei wichtigen Akteu-ren im Bereich der Architektur: Friedrich Ohmann, Clemens Holzmeister und Ettore Sottsass.
Neben Architektur, Geschichte und Literatur gibt kann auch die Malerei nicht fehlen. Ein ganzer Abschnitt widmet sich diesem faszinierenden Aspekt mit Texten von drei Kunsthistorikerinnen. Albert Stolz und seine Fresken in der Friedhofskapelle sind das Thema des Essays von Eva Gratl. Die Fresken im Inneren und das Kopfsteinpflaster des Rathauses von Meran sind das Thema des Essays von Rosanna Pruccoli. Rudolf Stolz in der Pfarrkirche von Untermais und sein Fresko in der Villa Diessbacher werden von Paola Bassetti eingehend besprochen.
Im fünften Abschnitt über öffentliche und religiöse Gebäude spricht Alexander Zöggeler über das Rathaus von Meran und die Pfarrkirche Sankt Vigil in Untermais, während Carlo Azzolini die Casa del Balilla, den Konzertpavillon, die Casa del Fascio und die Villa Acqui beschreibt. Im folgenden Teil werden vier weitere Abschnitte den Gebäuden für den Sport, dem Aushängeschild des Regimes, gewidmet, woraus sich der sechste Teil ergibt.
Im nächsten Teil wird dem Thema Villen und Privatgebäude reichlich Platz eingeräumt. Wanda Birke schreibt über die Villa Panfili, das Hotel Nido, das Atelier Klöckner, die Villa Campenhausen, die Wohnhäuser Cainelli, Gritsch und Delugan, das Ensemble Vittorio-Alfieri-Strasse mit der Villa Rina und dem Wohnhaus Apolonio-Segalla, wobei sie wichtige Informationen hervorhebt und sich auf diese oft vernachlässigten Baugebiete konzentriert. Die Geschichte der Villa Maranatha und ihres Besitzers wird von Veronika Rieder erzählt. Die Biographien des Impresarios von Eleonora Duse und des Arztes Diessbacher stechen in den Unterlagen hervor, die ihren Villen in den bei-den Abhandlungen von Rosanna Pruccoli gewidmet sind.
Die von der Zeitfabrik vorgeschlagene Übersicht wird mit dem Beitrag von Carlo Azzo-lini über das Stabilimento Ammoniaca e Derivati - Montecatini und das Borgo Vittoria in Sinich fortgesetzt. Um zu erklären, wer die Architekten waren, die vor allem aus an-deren italienischen Städten mit ihren Projekten und Plänen in die Provinz kamen, hat Sara Alberti schließlich kurze und interessante Biographien zur Kontextualisierung er-stellt.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die es ermöglicht haben, dass diese Buch erscheinen konnte. Es wurde mit der Unterstützung der Abteilung Italienische Kultur der Autono-men Provinz Bozen, des Referats für Kultur der Stadtgemeinde Meran, der Autonomen Region Trentino-Südtirol, der Stadt Bozen, der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Firma Torggler und der Bozner Kunstauktion realisiert.

Das Buch hat auch die Schirmherrschaft des Landeshauptmannes der Autonomen Provinz Bozen Arno Kompatscher und des Landeshauptmannstellvertreter Giuliano Vettorato erhalten.

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BICINFIORE Ausstellung | Event

BICINFIORE Ausstellung | Event

ESPACE LA STANZA
Horazstraße 34a - Bozen

BICINFIORE-Ausstellung

Vom 26.04. bis 06.05.2022

Vernissage der Ausstellung am Dienstag, den 26. April um 18 Uhr

Espace La Stanza feiert den Frühling auf besondere Weise, indem es seine Ausstellungsräume für die Ausstellung BICINFIORE öffnet, die im Rahmen des Bozner Blumenmarktes stattfindet, der vom Verkehrsamt Bozen organisiert und koordiniert wird. Endlich füllt sich der Waltherplatz in diesem Jahr mit Ständen, Pflanzen, Blumen, Farben, Kunsthandwerk und Kunstwerken und wird zu einem wunderbaren Treffpunkt im Rahmen der Veranstaltung Spring in the City.
Künstler*innen können sich mit Werken zum Thema Blumen oder Fahrräder oder blühende Fahrräder an dem Ausstellungsprojekt BICINFIORE beteiligen. Die Größe der Bilder darf 50x70 nicht überschreiten. Die Skulpturen müssen kleinformatig sein. Die Arbeiten müssen bis zum 24. April bei Espace La Stanza oder bei Laura Piovesan Schütz (mobil 335 8071133) abgegeben werden.
Mit BICINFIORE erblühen die schönsten und wichtigsten Ideen zum Schutz unserer zerbrechlichen und schönen Welt, die wir lernen müssen zu bewahren und zu schützen, um sie unversehrt an die Generationen nach uns weiterzugeben.
Die von Laura Piovesan Schütz kuratierte Ausstellung BICINFIORE soll einen bewussten und nachhaltigen Lebensstil fördern. Eine Ausstellung von Werken, die eine Hymne an die Natur sein wollen, indem sie Blumen zum Sprechen bringen, und ein Symbol für den Respekt vor der Umwelt und die Aufmerksamkeit für die Gesundheit, erzählt durch Geschichten von Fahrrädern.
100 Plakate werden in der Stadt Bozen aufgehängt. 
Wie im letzten Jahr kann man am Wettbewerb von Bicinfiore teilnehmen, indem man ein Selfie mit seinem mit Blumen, Bändern und Gegenständen seiner Wahl geschmückten Fahrrad in diesen Gartenzentren macht: https://www.bolzano-bozen.it/images/pdf/BICINFIORE_Giardinerie_aderenti.pdf
Hier sind die Regeln und die Preise:
https://www.bolzano-bozen.it/images/pdf/Regolamento_Reglement_BICINFIORE_2022_2.pdf
Bozen, Espace La Stanza, Horazstraße 34
Mo - Fr 17 - 19; Sa 10 - 12
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„OUR HISTORY“ 25 Jahre historische Forschung

„OUR HISTORY“ 25 Jahre historische Forschung

„La Fabbrica del Tempo / Die Zeitfabrik“ feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Veranstaltungen, um ihr Engagement, ihr Wachstum und ihre Erfolge zu würdigen.

Drei Events im Freien, zwei Ausstellungen mit dem gemeinsamen Titel „OUR HISTORY“ in Bozen und Meran und eine Projektion in Meran, haben am Montag, dem 14. März 2022 begonnen.
Die zur Schau gestellten Bilder repräsentieren einerseits die über fünf Jahrzehnte andauernde Forschungsarbeit der Vereinsmitglieder und die daraus resultierenden Veröffentlichun-gen, jedes Bild ist beispielhaft und zeigt die facettenreiche Geschichte Südtirols, insbesondere Bozen und Meran, und ihrer Bürger zwischen 1900 und heute.
In Bozen wurde dank Barbara Ricci, Fabrizio Miori und Maurizio Pacchiani beschlossen, einen Durchgangsraum zu bevölkern und ihn zu einem Zeugen der im Laufe der Jahre vorgeschlagenen Forschungen und Überlegungen zu machen: die unterirdische Passage zwischen der Garibaldi Straße und der Mayr-Nusser-Straße. Der Ort ist ungewöhnlich für eine Ausstellung: ein Durchgang zwischen einem Parkplatz und einem Platz, in einem Stadtteil, der sich in einem bemerkenswerten und in gewisser Weise epochalen urbanen Wandel befindet. In den 6 Lichtinstallationen werden in bestimmten Abständen 6 Riesen-Leinwände erscheinen und die zahlreichen Passanten, die durch die Galerie gehen, mit einer Sammlung von historischen Bildern unterhalten.
In Meran ist die Ausstellung Open-Air. Es handelt sich um einen Ausstellungsparcours mit 25 Fotografien im Großformat - eine für jedes Jahr -, die auf Plakatwänden an verschiedenen Stellen der Stadt, von den Straßen im Zentrum bis zu den Außenbezirken, angebracht sind, um mit allen Mitbürgern in einen Dialog zu treten. Die von Rosanna Pruccoli gestaltete Aus-stellung „OUR HISTORY“ erfüllt somit den Wunsch, die vielen Geschichten zu erzählen, die sich zu einem bunten Mosaik unserer Vergangenheit als Südtiroler und als Mitglieder des Vereins werden.
In Meran wird die Ausstellung von einer eindrucksvollen Projektion an der Fassade der Sparkasse in der gleichnamigen Straße begleitet.

Die Zeitfabrik hat nach 25 Jahren kritischer Reflexion der Südtiroler Geschichte und der Er-forschung der Vergangenheit aus ungewöhnlichen und aufschlussreichen Blickwinkeln einen wichtigen Meilenstein erreicht. Geschichte ist ein gemeinsames Gut. Dieses Wissen aktiviert und stärkt die Demokratie und die bewusste Beteiligung der Bürger am Leben der Gemeinschaft. Es ist ein kritisches Wissen, das durch den Dialog lebt.
Aus diesem Grund hat die „Fabrik“ immer Praktiken und Erfahrungen bevorzugt, die die aktive Beteiligung von Gruppen und Gemeinschaften (z. B. das Sammeln von alten Fotos), Interventionen wie die in Lana und Pfatten und andere Erfahrungen vorsehen, die unveröffentlichte Dokumentationen zum Vorschein bringen (wie es bei der Recherche zu der Option der Fall war). Schließlich hat sie versucht, die Komplexität und die lebendige Perspektive der Vergangenheit wiederherzustellen und ein kulturelles Erbe aufzuwerten, das spurlos zu verschwinden drohte (Alumix, Rationalismus).
Das Gedächtnis ist kein Lagerhaus oder eine undifferenzierte Ablagerung, das Gedächtnis ist ein Werk im Werden, Denkwerkstatt voller Vorstellungen. Die Erinnerung, oder besser ge-sagt die Konstruktion der Erinnerung, ist immer mit einer politischen und ethischen Ent-scheidung verbunden. Gleichzeitig ist es auch eine physische und konkrete, emotionale und künstlerische Erfahrung, wenn man zum Beispiel ein Dokument oder ein altes Foto in die Hand nimmt, wenn man das Zeugnis eines gelebten Lebens liest oder hört, oder wenn man zum ersten Mal ein interessantes Gebäude wirklich sehen kann, das in der Hektik des Alltags „unsichtbar“ wurde. Diese Erinnerung macht die historische Forschung lebendig und prä-sent.
Die „Fabrik“, wie der Name schon sagt, baut, produziert, schafft Inhalte. Sie eröffnet einen Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung und einen Vergleich mit verschiedenen Realitäten. Sie hat sich in ihrer Struktur und ihren Zielen weiterentwickelt und immer wieder neue Kräf-te hinzugewonnen.
Die im Laufe der Zeit durchgeführten Arbeiten betreffen die Stadt Bozen und verschiedene Teile des Landes. Der anfängliche Fokus auf die italienische Gemeinschaft wurde von den Dramen der deutschen und ladinischen Gemeinschaft flankiert, die von der Industriezone, der Ende der 1930er Jahre entstandenen Arbeiterwelt, bis hin zu der Option reichten, die die Südtiroler Gesellschaft vor und während des Krieges zerrissen. Soziale und wirtschaftli-che Analysen wechseln sich mit künstlerischen und städtebaulichen ab, um einzelne, für die Provinz relevante Institutionen im Laufe der Zeit zu untersuchen (Meraner Kurhaus, Pferde-rennplatz). Der Verein, der die Notwendigkeit des Museums der Semirurali, der Wiederher-stellung der ehemaligen Montecatini (heute mit dem Ausstellungs- und Forschungszentrum NOI Techpark erfolgreich restauriert) sowie des Lebens der Einwandererfamilien aus ande-ren Provinzen vor und nach dem Krieg erkannt und sich dafür eingesetzt hat, überlässt der Öffentlichkeit die „Arbeit" seiner Mitglieder und Mitarbeiter.
25 Jahre Veröffentlichungen zur historischen Forschung, Videos, Dokumentarfilme, Ausstel-lungen und Konferenzen. Ein Vierteljahrhundert Aktivität mit immer noch viel Begeisterung und viel zu sagen. Es handelt sich um verschiedene Forschungsbeiträge: Neben einem wis-senschaftlichen Ausschuss bietet der Verein auch Raum für Mitarbeiter aus anderen Berei-chen, die von Zeit zu Zeit verschiedene Themen vertiefen und der Forschung neues Leben einhauchen, jedoch immer mit der gleichen Philosophie, nämlich die Geschichte, ausgehend von spezifischen, lebendigen, konkreten Situationen zu erforschen, um ein besseres Ver-ständnis der großen geschichtlichen Entwicklungen zu gewinnen. In Südtirol gibt es noch un-erforschte Gebiete und viele Gelegenheiten Dinge neu auszuleuchten. Hierauf konzentriert sich die Aufmerksamkeit dieser aktiven Gruppe von Menschen und führt dazu, dass bedeut-same Bausteine gelegt werden, auf denen andere dann aufbauen oder sich anlehnen kön-nen, um die Forschungslinien fortzusetzen. Es ist die Leidenschaft, die diese Menschen an-treibt, zusammenzuarbeiten und einander konstruktiv zu begegnen, und das in einer Zeit, in der Kollegialität ein immer selteneres Gut ist.
Die von der Zeitfabrik herausgegebenen Bände können in den zahlreichen noch erhältlichen Veröffentlichungen oder in Bibliotheken studiert und gelesen werden. Besonderes Augen-merk wurde in jüngster Zeit auf eine Querschnittsanalyse der Situation in Südtirol und der sich wandelnden Identitäten und Befindlichkeiten im 20. Jahrhundert (Buch 18/18 - Alto Adige/Südtirol 1918-2018) sowie auf spezifische Forschungen zum Thema der Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg (Buch über Sigmundsherberg) gelegt. Diese Themen werden von dem unermüdlichen Versuch begleitet, die rationalistische Architektur, die bestimmte lokale Stadtlandschaften so sehr geprägt hat, von vereinfachenden Etikettierungen zu befreien. Diese Untersuchungen befassten sich mit dem Wohnungsbau (ein Aspekt, der oft zugunsten von Monumentalbauten vernachlässigt wird), einschließlich der Trends der europäischen Moderne, der Situation in Bozen und Meran und der Rolle der neuen Bozner Lauben, mit den Arbeiten an der Freiheitsstraße. Die „Fabrik-Hallen“ sind immer noch in Betrieb, und ein letztes Werk über den Rationalismus ist in Arbeit, das bald veröffentlicht werden soll, sowie ein neues Werk mit einem neuen Thema.
„OUR HISTORY“, unsere Geschichte, die Geschichte sind wir. Die Ausstellung ist in dieser Komplexität angesiedelt, denn, wie Lewis Carroll zu sagen pflegte, ein Gedächtnis, das nur rückwärts funktioniert, ist ganz schön armselig.
Für alle Interessierten können die einzelnen Bücher, die im Laufe der Jahre erschienen sind, in den Stadtbibliotheken von Bozen und Meran eingesehen werden und sind in der Buch-handlung Alte Mühle erhältlich.
Weitere Informationen unter:
www.fabbricadeltempo.it/J3/index.php/it/

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NEUES LICHT IN DER DOMINIKANERKIRCHE

NEUES LICHT IN DER DOMINIKANERKIRCHE

Am 21. Februar 2022 wird eine neue Beleuchtungsanlage eingeweiht, die das Ergebnis eines Projekts des Verkehrsamts Bozen ist, das vom Rotary Club Bolzano Bozen und dem Distrikt 2060 unterstützt wird. Hunderttausende von Besuchern und Gläubigen überschreiten jedes Jahr die Schwelle der Dominikanerkirche, um zwei der wertvollsten künstlerischen Juwelen unserer Stadt zu bewundern: das Altarbild von Guercino in der Merkantilkapelle und die Johanneskapelle mit ihren kostbaren Fresken. Jetzt können die Besucher die beiden Kunstwerke in ihrer ganzen Pracht bewundern, denn das neue System, das aus LED-Elementen besteht, die für eine diffuse Beleuchtung sorgen und alle Farbnuancen sowohl der Fresken als auch der wichtigen Leinwand zur Geltung bringen, wird durch eine Helix-Optik ergänzt, die die bisher wenig kontrastreichen Aspekte der architektonischen Elemente hervorhebt.

Im Altarbild hebt eine doppelte Reihe von 128 LEDs, die hinter der Struktur verborgen sind, das Blau des Schleiers der Madonna hervor, während der Altar gleichzeitig den barocken Stil der Figuren über ihm bis hin zu den Friesen und Kapitellen hervorhebt.
In der Kapelle hingegen verteilt sich das Licht in Strahlengängen zwischen 120 und 25 Grad, die eine klare Sicht bis ganz nach oben ermöglichen, die pulsierende Atmosphäre der verschiedenen Darstellungen verstärken und selbst kleinste, bisher unerforschte Details, wie eine Inschrift an der Westwand, zur Geltung bringen.
Das vom Verkehrsamt Bozen in Auftrag gegebene und von diesem sowie vom Rotary Club Bolzano Bozen und dem Distrikt 2060 finanzierten Projekt wurde von der Firma Fibretec realisiert, die sich auf internationale Kunden wie den Vatikan für die Cappella Paolina, den Domschatz in Mailand, die Stadt New York für die Thermalbäder und bekannte Marken wie Dolce&Gabbana, für die sie temporäre Geschäfte eingerichtet hat, spezialisiert hat.
„Ein herzliches Dankeschön geht an das Landesdenkmalamt, insbesondere an Arch. Scolari, Arch. Bruno Stefani und den Pfarrer Don Mario Gretter, die uns geholfen haben, ein Projekt für die Stadt und ihre Gäste zu verwirklichen", kommentiert der Präsident des Verkehrsamts Bozen Roland Buratti, zufrieden mit dem Ergebnis und der guten Zusammenarbeit, die zwischen den verschiedenen Protagonisten des Projekts entstanden ist.
„Ein prestigeträchtiges Ergebnis, das sich in die zahlreichen Initiativen einreiht, die der Rotary Club Bolzano Bozen auch in diesen Jahren der Pandemie unterstützt und organisiert hat", fügt der Präsident des Bozner Clubs Ezio Facchin hinzu, "der auch auf die aktive Unterstützung des Distrikts und seines Präsidenten Raffaele Caltabiano zählen konnte".
Der Besuch wird durch eine neue Audioführung erleichtert, die über einen QR-Code neben den Werken heruntergeladen werden kann und die wichtigsten Merkmale der Werke in drei Sprachen erläutert. Die Texte wurden von Prof. Giovanni Novello verfasst.

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VON VERS ZU VERS

VON VERS ZU VERS

Ein Parcours der Augmented Reality in Bozen, Meran, Brixen

Das Projekt "Von Vers zu Vers" ist eine besondere und innovative Veranstaltung, die vom Amt für Kultur der Abteilung italienische Kultur der Provinz Bozen gefördert wird, um den 700. Todestag von Dante Alighieri zu feiern. Informationen: https://www.provincia.bz.it/arte-cultura/cultura/991.asp

Die Führungen sind eine große Bereicherung für die Parcours, die zwischen Bozen, Meran und Brixen stattfinden:
Freitag 05.11.21 um 16.00 Uhr und Samstag 06.11.21 um 11.00 Uhr in Bozen.
Sart Centro Trevi-Trevilab in Richtung Kapuzinerpark, um Pia de' Tolomei zu treffen, dann Papst Coelestin V. am Franz Innerhofer Platz/Universität und schließlich Cunizza da Romano vor der Franziskanerkirche.
Samstag 06.11.21 um 16.00 Uhr in Bozen
Start vor dem Gymnasium Giovanni Pascoli, um Cato Uticense und anschließend Graf Ugolino auf dem nahe gelegenen Montessori-Platz zu treffen.
Samstag, 06.11.21 um 16.00 Uhr in Meran
Start Sandplatz Treffen mit Marco Lombardo und anschließend mit Francesca da Rimini im Palais Mamming/ Pfarrplatz

Informationen: diversoinverso.bz@gmail.com oder 347 0173171
Reservierung empfohlen.

KONFERENZEN
Um die Inhalte der Veranstaltung und einige Aspekte der Göttlichen Komödie zu vertiefen, organisiert das Amt für folgende Termine im Trevi Zentrum -Trevilab.

- 8.11.2021 18.00 Uhr "Credette Cimabue ne la pittura tener lo campo, e ora ha Giotto il grido: Dante e l'arte del suo tempo" Vortrag von Professor Aldo Galli, Dozent für die Geschichte der modernen Kunst an der Universität Trient.

- 30.11.2021 um 18 Uhr "Teatri fantastici e spettacoli infernali: l'immaginario teatrale al tempo di Dante" Vortrag/Performance von Prof. Sandra Pietrini, Professorin für Geschichte des Theaters und der darstellenden Künste an der Universität Trient und der Schauspielerin Flora Sarrubbo aus Bozen.

Das Projekt wird vom Amt für Kultur der italienischen Kulturabteilung der Provinz Bozen in Zusammenarbeit mit Weigh Station Bozen und Bepart Mailand gefördert.
"Von vers zu Vers" ist ein Augmented-Reality-Event, das Dante Alighieri zum 700. Todestag gewidmet ist.
Ein ausgesprochen innovativer Vorschlag, der in den letzten Tagen die Menschen und Schüler, die als erste die imaginaAR-App auf ihr Smartphone heruntergeladen haben, in Erstaunen und Faszination versetzt hat. An neun Orten in Bozen, Meran und Brixen wurden die Figuren aus der Göttlichen Komödie, die ausgewählt wurden, um ihre Geschichten in einer zeitgenössischen Form zu erzählen, sichtbar.
700 Jahre sind vergangen, aber die Göttliche Komödie ist aktueller denn je, wie Prof. Angelo Maria Mangini in seinem kürzlich gehaltenen Vortrag “Verso la felicità. L’attualità di Dante” betonte.
Laura Piovesan Schütz Kommunikation und Pressearbeit

LPS Communication Bozen T 0471 979711 cell 335 8071133

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Bolzano cammina Bozen wandert

Bolzano cammina Bozen wandert

Vom 23. bis 25. September 2021 findet wieder die Veranstaltung Bolzano cammina Bozen wandert statt.

Ein dreitägiges Programm, das ganz dem Wandern gewidmet ist, die erste Art der Fortbewegung des Menschen, ohne die die Menschheit die Welt nicht kennengelernt hätte.

Es wird viele attraktive Möglichkeiten geben, Bozen zu Fuß zu erkunden, inmitten von Natur, Kultur, Geschichte, Verkostungen und Unterhaltung.
Koordinierung UPAD Bozen

Reservierung erforderlich.

Informationen: https://www.upad.it/bolzanocammina-bozenwandert/

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Florenz zur Zeit von Dante

Florenz zur Zeit von Dante

In Erwartung der Ausstellung Dante in arte - Dante in der Kunst, die dem großen Dichter von der Società Dante Alighieri Bozen anlässlich des 700. Todestages gewidmet ist, veröffentlicht LPS Communication auf der Facebook-Seite Dante in arte Bozen @danteinartebz und auf Instagram @danteinartebz eine Reihe von Neuigkeiten, Kuriositäten, Informationen und Einblicken, die man nicht verpassen sollte.

Ausstellung Dante in arte - Dante in der Kunst TreviLab Bozen Kapuziner-Str. 28, 30. September - 28. Oktober 2021

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Info: LPS Communication 0471 979711

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FIAB und die Via Claudia Augusta

FIAB und die Via Claudia Augusta

FIAB Südtirol Alto Adige (Italienischer Verband für Umwelt und Radfahren) schlägt eine Reihe von Live-Online-Sendungen vor, um die Radverkehrsnetze in Südtirol zu präsentieren.
Das von der Präsidentin Bettina Ravanelli gewünschte Projekt hat am 28. April 2021 die Live-Sendung im Vinschgau entlang der VIA CLAUDIA AUGUSTA ausgestrahlt.
https://www.facebook.com/fiabstaa/videos/149565070437658

Nachfolgend das Interview mit Laura Piovesan Schütz, FIAB-Mitglied und Via Claudia Augusta-Expertin, von Markus Lobis
Was sind die Erfolgsfaktoren der Via Claudia Augusta?
Die antike Römerstraße verläuft über 700 km von der Donauebene bis zur Adria und führt durch Orte, Städte und Landschaften von seltener Schönheit und Reiz.
Es ist eine Route, die drei Staaten (Deutschland, Österreich, Italien) und 5 europäische Regionen (Schwaben, Bayern, Trentino-Südtirol, Venetien, Lombardei) durchquert und eine Kulturroute der Extraklasse darstellt.
Die Erfolgsfaktoren der Via Claudia Augusta liegen in ihrer Einzigartigkeit, ihrem historischen Erbe und ihrer Transnationalität.
Die Via Claudia Augusta zeigt sich in den vielen Erlebnissen, die sie entlang ihrer Route bietet: die Natur erleben, in die Kultur eintauchen , hervorragende Spezialitäten und Wein genießen, Ausgrabungen und archäologische Museen besichtigen und vieles mehr.

Besonderer Wert wurde auf die Erstellung von Informationsmitteln gelegt, die Reisende vor Antritt ihrer Reise nutzen können, zusätzlich zu nützlichen Unterlagen, die während der Reise verwendet werden können.
Wie Sie wissen, kann die Via Claudia Augusta mit dem Fahrrad, zu Fuß wie die Römer, oder mit dem Auto, Wohnmobil oder Bus befahren werden. Für jede Art von Reise gibt es einen eigenen italienischen Reiseführer (sowie eine deutsche und eine englische Version für das internationale Publikum). Alle Informationen finden Sie unter www.viaclaudia.org.

Wie hoch sind die Verkehrszahlen auf der Via Claudia Augusta?
Die Daten, die ich an Sie weitergebe, stammen aus der Zeit vor dem Coronavirus, als zwischen 40 und 50.000 Radfahrer pro Jahr auf der Via Claudia Augusta unterwegs waren. Diese Zahl bezieht sich auf Radfahrer, die Mehrtagestouren entlang der Route der alten Römerstraße unternahmen.
Wanderer sind schwieriger zu quantifizieren, da sie in der Regel nicht die gesamte Strecke, sondern nur Teilabschnitte begehen: Wanderer, die Mehrtagestouren machen, zählen etwa 15.000.
Auch für diejenigen, die mit dem Auto auf der Via Claudia Augusta unterwegs sind, ist es nicht einfach, die Zahl zu ermitteln, aber sie wird vorsichtig auf 40.000 Personen geschätzt.
Daher kann man sagen, dass es insgesamt etwa 100.000 Reisende pro Jahr gibt, die mehr oder weniger lange Touren von mehreren Tagen entlang der Via Claudia Augusta machen.
Zu dieser Zahl müssen wir auch die Gäste hinzurechnen, die auf ihr reisen, um einen Ort zu erreichen, an dem sie ein paar Tage Urlaub machen können.

Was sind die zukünftigen Herausforderungen und die nächsten Entwicklungen?
Im Moment ist das primäre Ziel, die Qualität zu sichern. Das ist ein starkes Thema, das bereits gut aufgearbeitet ist und ein entscheidender Faktor für den zukünftigen Erfolg der Via Claudia Augusta sein wird, die ihr großes internationales Potenzial muss ausschöpfen können. Wir wissen nämlich, dass das Interesse an der Route der alten Römerstraße auf der ganzen Welt verbreitet ist.
Das ehrgeizigste Ziel der Via Claudia Augusta ist zwar die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe, aber das ist ein langfristiges Projekt und benötigt viele Ressourcen.

Wer einfach nur ein paar Tage in einem der vielen reizvollen Orte entlang der schönsten historischen Straße der Welt verbringen möchte, kann dies in der bunten Vielfalt von nicht weniger als 40 Ferienregionen entlang der Römerstraße tun.
Nicht umsonst ist die Via Claudia die bevorzugte Fernradroute der mitteleuropäischen Radfahrer geworden. Eine Vormachtstellung, die als unerreichbar galt und die immer von der Via Danubia gehalten wurde. Eine Anerkennung, die durch die Analyse 2020 des renommierten deutschen Observatoriums ADFC-Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club bestätigt wird.

Die EU und der Europarat präsentierten in einem Video eine Auswahl der wichtigsten Kulturwege Europas und die Via Claudia Augusta wurde ausgewählt, um die EU-Makroregion der Alpen zu repräsentieren. "Es gibt keine Route, die den Ursprung Europas besser repräsentiert", sagte die Europäische Union. https://www.youtube.com/watch?v=_3I1R4AL03A&t=189s

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die FIAB Südtirol Südtirol und ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise durch die unnachahmliche Welt der Via Claudia Augusta.

https://www.fiab-staa.it/

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BICINFIORE

BICINFIORE

2. Blumen-Fahrrad -Treff in Bozen

BICINFIORE - 1.5.2021

Für Bozen ist das Fahrrad ein Aushängeschild. Radfahren ist Bewegung an der frischen Luft, ist gut für die Gesundheit und baut Stress ab. Aber an erster Stelle steht vor allem der Respekt vor der Umwelt und das Energiesparen, die in Südtirol von der Bevölkerung geteilt und von den Touristen besonders geschätzt werden.

So entstand das Projekt BICINFIORE, das den Gebrauch von Fahrrädern durch ein besonderes Event fördern will: Ein Treffen von blumengeschmückten Fahrrädern und eine Tour durch das historische Zentrum von Bozen während des traditionsreichen Bozner Blumenmarkts, das dieses Jahr seine 132. Ausgabe feiert.

Dies ist das Leitthema von "BICINFIORE", der Veranstaltung, die am Mittwoch, 1. Mai um 17 Uhr am Waltherplatz beginnt.

Die Teilnahme ist kostenlos, man muss sich nur einschreiben. Das Formular kann man von der Website des Verkehrsamtes der Stadt Bozen herunterladen www.bolzano-bozen.it/de/bozen-veranstaltungen.htm

Teilnehmen kann jeder, der mit einem Fahrrad kommt, das mindestens an einer Stelle mit Blumen, Blättern, Pflanzen oder Kräutern geschmückt ist. Dekorationen aus anderen Materialien sind ebenfalls erlaubt.

Beim BICINFIORE-Fahrrad-Treffen dreht sich alles um Farben, Düfte, Lebensfreude und Kreativität.

Die Fahrräder mit den originellsten Dekorationen werden am Ende der Stadtrundfahrt auf der auf dem Waltherplatz aufgebauten Bühne prämiert, umgeben von der herrlichen Blumen- und Pflanzenpracht des vom Verkehrsamt Bozen in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Blumenzüchterverband organisierten Blumenfestes.

Wer wird den Titel des hübschesten und originellsten BICINFIORE-Fahrrads und schöne Preise gewinnen?

Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, dass BICINFIORE die größte Parade von blumengeschmückten Fahrrädern der Welt wird!

Informationen:
Verkehrsamt der Stadt Bozen T. 0471 307044

Laura Piovesan Schütz Projektleiterin
LPS Communication Bozen T. 335 8071133

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BITTE BERÜHREN, UM ZU SEHEN

BITTE BERÜHREN, UM ZU SEHEN

Bozen 2020

Die taktile Sektion der Ausstellung „RAFFAELLO Textile Meisterwerke" wird durch ein besonderes Werk bereichert: das Glasrelief des Porträts einer Dame, genannt die Stumme

Unter dem Motto "BITTE BERÜHREN, UM ZU SEHEN" ist es jetzt im Kulturzentrum Trevi TREVILAB in Bozen zu finden

Es gibt keine aussagekräftigeren und passenderen Worte als die von Alessandro Cuccato von Glas Art Design Vetroricerca, der zusammen mit Alessandra Piazza dieses außergewöhnliche Meisterwerk der Glaskunst angefertigt hat, um den Neuankömmling im TREVILAB zu beschreiben.
„Ich stelle Ihnen das Porträts einer Dame (Die Stumme) vor, ein zweidimensionales Glaswerk, das dem gleichnamigen Gemälde Raffaels entnommen ist und jetzt im Kulturzentrum Trevi in Bozen im Rahmen der Ausstellung „RAFFAELLO Textile Meisterwerke“ ausgestellt ist. Die Initiative wurde anlässlich des fünfhundertsten Todestages des großen italienischen Genies Raffael organisiert. Das Werk in schwarzem und grünem zweifarbigen Glas ist Teil der taktilen Sektion der Ausstellung und soll ein breites Publikum ansprechen. Wir hoffen, dass die Skulptur auch von denen „gestreichelt" wird, die sie sehen können, und dass die Kunst eine Gelegenheit für ALLE sein kann, neue Talente zu erwerben. Ich danke allen, die uns in diese außergewöhnliche Initiative einbezogen haben: das Kulturzentrum Trevi TREVILAB von Bozen, das Staatliche taktile Museum Omero von Ancona, den Blinden- und Sehbehindertenverband Südtirol und natürlich den unermesslichen Raffael ".

Gleich nach der Aufstellung konnte eine sehbehinderte Besucherin das Werk als erste berühren und erleben. Frau Monica Bancaro schätzte die Initiative sehr und hörte nie auf, Fragen über das Glasrelief zu stellen und ihre Wertschätzung für diese Initiative und dieses Werk zum Ausdruck zu bringen, die es ihr ermöglichte, eine so detaillierte Erkundung des Porträts einer Dame zu genießen.

Die Ausstellung "RAFFAELLO Textile Meisterwerke. Leben und Legende eines italienischen Genies" ist ein Projekt des Kulturamtes, Abteilung Italienische Kultur der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, und ist bis zum 15. Dezember 2020 offen.

Info: centrotrevi@provincia.bz.it Tel. 0471 300980

Press Contact: Agenzia LPS Communication - Laura Piovesan Schütz 335 8071133 info@LPS-pr.it

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Lybien ... ein Bick zum Meer

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ESPACE LA STANZA BOZEN. Montag, 5. Oktober ab 18.00 Uhr. Einweihung der Fotoausstellung von Lucio Rosa "Libyen... ein Blick auf das Meer"

Der Kulturverein La Stanza Bozen eröffnet sein Herbstprogramm mit einer sehr interessanten Fotoausstellung, kuratiert von Lucio Rosa, Regisseur, Fotograf und großer Reisender.
Lucio Rosa hat Afrika im Herzen, und in dieser Ausstellung, die aus fast hundert Fotos besteht, erzählt er von der Schönheit der archäologischen Stätten an der libyschen Mittelmeerküste.
Es ist ein wichtiger Beitrag, um die Menschen nicht nur dazu zu bringen, dieses kulturelle Erbe von großem künstlerischen Wert zu bewundern, sondern auch das öffentliche Bewusstsein für Orte von historischem und kulturellem Weltinteresse zu stärken, die von völliger Degradierung und Verwahrlosung bedroht sind.
Die gesetzlich vorgesehenen Anti-Kovid-Maßnahmen werden angewandt.
ESPACE LA STANZA, Horaz-Str. 34, info@lastanza.info
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